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Symi Karte
Landkarte von Symi insel
Die reiche Mythologie von Symi spiegelt auch den geschichtlichen Reichtum
der Insel wieder die seit den prahistorischen Jahren bewohnt ist. Der Konig
der Insel Niraeus, welcher am trojanischen Krieg teilnahm wurde zu einer
Legende die bis in die byzantinische Epoche lebendig blieb. Symi hat einen
parallelen geschichtlichen Werdegang mit den ubrigen Dodekanesinseln
aufzuweisen.
Die Einwohner beschaftigten sich mit gro?em Erfolg mit der Schwammtaucherei
und der Schiffsbauerei und waren aus diesem Grund im Stande sich auch
wahrend der Turkenherrschaft Privilegien einzuraumen. So entstehen in dieser
Zeit wichtige geistige Zentren wie die Schule Hagia Marina und die
Lesebucherei Aegli. Am 8 Mai 1945 wird auf der Insel Symi das Protokoll der
Ubergabe des Dodekanes an die Verbundete unterzeichnet. Die Insel wird
endgultig erst im Jahre 1948 mit Griechenland vereint.
Zu den Monumenten gehort die Steinbrucke direkt am Hafen. Weiterhin der
Uhrturm an der Hafeneinfahrt welcher im Jahre 1880 erbaut wurde aber auch
die Gebaude die heute die Nationalbank, die Ionische Bank, das Ratshaus, das
nautische Museum, die Polizeiwache und die Grundschule Petridio beherbergen
haben einen gro?en historischen Wert. Die Skulptur von Kostas Valsamis " Die
Friedenstauben" schmucken den Hafen von Symi. Direkt hinter dieser Skulptur,
eingemei?elt in der Felswand, sieht der Besucher das Heck einer Triere wobei
es sich um die Nachahmung des rhodischen Kriegschiffsreliefs handelt welches
sich in Lindos befindet. Ein Epigramm besagt dass hier am 8 Mai 1945 der
Friedensvertrag nach dem zweiten Weltkrieg unterzeichnet wurde.
Erwahnenswert sind auch die Windmuhlen, wo vor einigen Jahrzehnten noch das
Mehl gemahlen wurde.
Zu den architektonisch wichtigen Gebauden gehort das "Spetsaria" (alte
Gemeindeapotheke) in Horio.
Aus der byzantinischen Epoche ist hier einiges erhalten geblieben wie
sparliche Uberreste eines Mosaiks, zwolf, in die Erde einbaute, Kuppelbauten
die von den Einwohnern auch als die " Zwolf Hohlen" bezeichnet werden.
Hierbei hat es sich hochstwahrscheinlich um Malerei -und Topfereiwerkstatten
gehandelt. Weiterhin Uberreste einer fruhchristlichen Basilika die sich
unter der Kapelle der Heiligen Irene befinden aber auch Stampfplatten zur
Herstellung von Wein in der Region Kourkounioti.
Ausserdem erwahnenswert ist das antike Grab Pontikokastro. Erhalten
geblieben sind auch Uberreste einer pelasgischen Mauer in Panormitis und auf
dem Eiland Seskli.
Die Burg der Johanniter mit dem Wappen des Ordens uber dem Eingang befindet
sich am hochsten Punkt der Oberstadt. Erbaut wurde diese auf den Fundamenten
der antiken und spater byzantinischen Burg mit Bauelementen der
Festungsmauer die einst die Akropolis schutzend umschloss. Eine kleine
Kapelle welche der Muttergottes "Panhagia Kira" geweiht ist, steht ebenfalls
am hochsten Punkt der Oberstadt und bietet einen uberwaltigenden Blick uber
Horio und Gialos.
Das Kloster Roukounioti aus dem 15ten Jh. Dieses Kloster wurde wie eine
Festung aufgebaut. Eine uralte Zypresse beschattet den Vorhof schutzend wie
ein Schirm.
In einer landschaftlich sehr schonen Lage auf dem Weg Richtung Panormitis
befindet sich das Kloster "Megalos Sotiris" (Der Erloser)
Auch hier erkennt man die Form einer Festung wobei sich die Zellen der
Monche rund um die Klosterkirche der "Metamorphose" anreihen.
Das Kloster des Erzengels Michael Panormitis. Unbekannt ist wann genau
dieses Kloster erbaut wurde. Die jungsten Anbauten stammen, wie eine
Inschrift uber dem Kircheneingang besagt, aus dem Jahre 1783. Die
byzantinischen Wandmalereien sind Werke der Kunstler Nikitas und Michailos
Karakostidis. Wahre Schmuckstucke sind die holzgeschnitzte Altarschranke
sowie die silberbeschlagene Ikone des Erzengels welche mit Weihgeschenken
uberhauft ist. Im Museum des Kloster sind unter anderem Weihgeschenke,
kleine Ikonen und goldbeschlagene Zeremoniellgegenstande ausgestellt.
Erwahnenswert ist hier auch die Flaschenpost die mit den Wunschen der
Glaubigen dem offenen Meer ausgesetzt wurden um der Sage nach die Erfullung
des Wunsches ans Land zu tragen. In der Bibliothek des Klosters ist eine
gro?e Zahl an Buchern und Manuskripten aus dem 16ten, 17ten und 18ten Jh. zu
bewundern.
In der turbulenten Zeit des B΄ Weltkrieges ergriffen die Monche die
Initiative den Griechen und Verbundeten mit den ihnen zur Verfugung
stehenden Mitteln zu helfen.
Scherzhaft nennen die Symiaken den Heiligen Panormitis auch "Klefti (Dieb)"
da behauptet wird dass sich der Heilige ein versprochenes Geschenk selbst zu
holen pflegt sollte es der Glaubige versehentlich vergessen.
Die Kirche der Muttergottes hoch oben auf dem Hugel der Burg. Diese Kirche
steht heute an der Stelle wo wohl einst der Tempel der Akras Athena
gestanden hat.
In der weiteren Umgebung von Symi befinden sich die Kirchen: Hagios Ioannis
Tsangrias, Hagios Prokopios (14tes Jh.), Hagia Marina Neras (15tes Jh.). In
der Ortschaft Emborios oder auch Nimborios genannt befindet sich die Kapelle
der Auferstehung Christi " Analipsi Christou", welche direkt in der Bucht
Kokkinochoma errichtet wurde. Weiterhin steht auf dem Eiland Nimos eine
Kapelle welche der Muttergottes "Panhagia Apokois" geweiht ist.
Mit dem Schiff ist die Insel Symi von Rhodos und Piraus aus zu erreichen.
Zwei mal in der Woche werden Uberfahrten zu den anderen Inseln des
Dodekaneskomplexes angeboten. Von Rhodos aus stehen Ihnen die Schiffe der
Gesellschaft ANES zur Verfugung die zwei oder manchmal mehrmals am Tag die
Uberfahrt nach Symi anbieten. Im sicheren Hafen von Symi legen Duzende von
Jachten an und werden dort mit qualitativem Service versorgt.
KARTE VON SYMI

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